Raffiniert. Grün.
Lebendig.
Die erste Phase des Entwicklungsprojekts DeunerViertel in Hannover.
Vom Industrieareal zum Lebensmittelpunkt? 
Das DeunerViertel erkundet das Potenzial einer nachhaltigen Stadtentwicklung auf dem ehemaligen Industriegelände in Hannover-Misburg.
Klarheit für das
Rund 90 Hektar Fläche am Zweigkanal in Misburg: Das sind ehemalige Betriebsflächen der hannoverschen Erdöl-Raffinerie Deurag-Nerag, die dort zu Höchstzeiten weit mehr als zwei Millionen Tonnen Rohöl im Jahr verarbeitet hat. Das Areal ist seit der Stilllegung des Betriebs in den 1980er Jahren weitgehend ungenutzt. Und rückt jetzt wieder in den Fokus des Interesses: Partnerschaftlich wollen die Landeshauptstadt Hannover und das Unternehmen Deurag-Nerag – vertreten durch ExxonMobil – klären, ob das Areal saniert werden kann, um das Potenzial zur Stadtentwicklung und privaten wie gewerblichen Bebauung zu nutzen.
Häufige Fragen
Wann beginnt die Sanierung?
Das Entwicklungsprojekt wird in zwei Phasen durchgeführt. In der ersten Phase werden Planung und Durchführung der Sanierungsarbeiten im Rahmen eines Sanierungsplans sowie die Flächenentwicklung bis zur Vertragsreife erarbeitet. Abschluss der ersten Phase nach soll die Unterschrift von Verträgen sein, an die sich die Phase 2 anschließt. In dieser Phase sollen die Sanierungs- und Entwicklungsarbeiten stattfinden. Ein genauer Startzeitpunkt lässt sich aber noch nicht nennen.
Wie lange dauert das Projekt?
Für das Projekt sind insgesamt ca. 15 Jahre in zwei Phasen angesetzt. Die erste Phase nutzen wir, um die Machbarkeit des Projekts zu beurteilen. Wenn eine Einigung erzielt wurde, schließt sich in der zweiten Phase die Realisierung an.
Wie groß ist das Gelände und wie viel kann man davon nutzen?
Das Gelände ist circa 90 Hektar groß. Wie viel Fläche von ihm genutzt werden kann, ergeben die Untersuchungen und Analysen der ersten Projektphase.
Was kostet die Sanierung der Altlasten?
Die Kosten werden im Rahmen der Sanierungsplanung (Projektphase 1) ermittelt. Dabei spielt insbesondere die Bestandsaufnahme vorhandener Kampfmittel und Altlasten eine Rolle. Möglicherweise wird sich der Aufwand in einem dreistelligen Millionenbetrag bewegen.